Finde deinen Entspannungsort

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Finde deinen Entspannungsort…

Im Alltag Pausen einzulegen und richtig zu entspannen ist oft gar nicht so einfach. Die Mittagspause auf der Arbeit zum Beispiel sollte eigentlich genutzt werden um auszuruhen und sich nicht nur körperlich zu stärken, sondern auch mental neue Kraft zu schöpfen.  In der Realität „Finde deinen Entspannungsort“ weiterlesen

Transformiere Ärger in Freude und Gelassenheit!

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Transformiere Ärger…

Im Alltag begegnen uns ständig Dinge, über die wir uns ärgern oder die Stress auslösen. Die Beispiele sind vielfältig.

Schon morgens auf dem Weg zur Arbeit sind wir gestresst, weil der Autofahrer vor uns ein Schleicher ist, oder an der Ampel schläft und die Grünphase verpasst. Wir haben vielleicht den Bus verpasst oder die S-Bahn/der Zug hat Verspätung. Wir stehen im Stau und können nicht weiter, unser normaler Arbeitsweg wurde wegen Bauarbeiten gesperrt und die Umleitung dauert ewig….und dergleichen mehr.
Auf der Arbeit ist vielleicht ein Kollege erkrankt und wir müssen dessen Aufgaben zusätzlich erledigen.
Am Nachmittag beim Einkaufen haben wir uns natürlich wieder die Schlange mit dem langsamsten Kassierer der Welt ausgesucht. Als wir das bemerken, sind die Schlangen an den übrigen Kassen inzwischen genauso lang.
Wenn wir zuhause ankommen, begegnen wir ausgerechnet der netten Nachbarin, die immer so lange quatscht, und das jetzt, wo wir eigentlich nur noch aufs Sofa wollen….und so weiter.

Stressoren lauern uns den ganzen Tag und bei jeder Gelegenheit auf. Wenn wir uns jedes mal darüber ärgern, summiert sich das alles und wir haben einen richtig schön miesen, ganz schlechten Tag! Und das obwohl alles ganz normal läuft (ist ja schließlich immer so).  Da diese oben genannten Dinge alltäglich und unausweichlich passieren, haben wir also gar keine andere Möglichkeit als uns regelmäßig mies zu fühlen…oder?

Ein schönes Zitat (Verfasser unbekannt) heißt:

„Jede Minute, die Du Dich ärgerst, kostet Dich 60 Sekunden Glücklichsein“

Aus dieser Ärgerspirale kommen wir ganz einfach heraus, wenn wir den „Ärger“ anders bewerten, ihn transformieren.

Versuche immer, wenn eine Situation droht Stress zu verursachen, das Positive an der Lage zu ergründen.

Der langsame Autofahrer vor dir bewahrt dich wahrscheinlich davor, „geblitzt“ zu werden.
Während du auf die nächste Bahn oder den Bus wartest, kannst du z.B. noch in Ruhe die Zeitung lesen oder dich einmal umschauen an deiner Haltestelle und Dinge entdecken, die dir bisher in der Hektik des Arbeitsweges immer verborgen blieben. Oder noch besser: Du nutzt die gewonnene Zeit für eine Entspannungs- oder Aufladeübung und kommst so noch gelassener zur Arbeit.
Baustelle und Umleitung ermöglichen dir einmal einen anderen Weg zur Arbeit zu fahren. Möglicherweise lernst du Straßen kennen, die du vorher noch nie gesehen hast. Vielleicht fährst du an einem Geschäft oder anderen Ort vorbei von dem du dich schon länger gefragt hast, wo in deiner Stadt es genau so etwas gibt. Wenn du das nächste Mal im Stau stehst, weisst du einen neuen Schleichweg.
Wenn du die Arbeit deines Kollegen mitmachen musst, lernst du vielleicht interessante neue Kunden oder Klienten kennen, vielleicht entdeckst du, dass dein Kollege ein tolles Ablagesystem hat oder eine andere Herangehensweise an bestimmte Probleme, die du in Zukunft positiv für dich nutzen kannst. Oder du entdeckst, dass dein Kollege eigentlich den anstrengenderen Job von euch beiden hat und freust dich fortan mehr über deine eigene Position.
Vielleicht ist dein Kassierer so langsam, weil er ausgerechnet heute bei jedem Kunden noch einen Rabattcoupon scannt und du so beim Einkaufen sparst. Oder er ist einfach besonders freundlich und sorgfältig und weist Dich auf die kaputte Joghurt-Packung unter deinen Einkäufen hin, die dir sonst wenig später deinen Kofferraum versaut hätte.
Die redselige Nachbarin will dir vielleicht nur mitteilen, wie toll sie deine neue Frisur findet und dass sie für morgen Sperrmüll bestellt hat und du gerne was dazustellen darfst.

So kannst du versuchen, in jeder Situation das Positive zu finden und dich darüber zu freuen. Sicher gehört eine Menge Übung und Selbstdisziplin dazu, sich nicht zu ärgern. Aber wenn du in den nächsten Tagen einfach mal versuchst es so zu machen, ist das ein guter Anfang.

In einem der nächsten Artikel werde ich einige konkrete Übungen hierzu vorschlagen.

Wie immer freue ich mich über deinen Kommentar.

Bleibe einfach gelassen!

Geschenkte Zeit…

Manchmal fühlen wir uns gestresst dadurch, dass andere Menschen unsere Zeit beanspruchen. Ein Telefonanruf zum falschen Zeitpunkt, der Kollege, der ein Problem besprechen möchte, Kinder, die mit uns spielen wollen…
Wir fühlen uns fremdbestimmt, haben Sorge, unsere eigentlich geplanten Tätigkeiten nicht erledigen zu können, wollen einfach unsere Ruhe haben, glauben, der andere stehle uns unsere kostbare Zeit.

Wenn jemand Zeit mit dir verbringt, sei es beim Spiel, am Telefon oder bei der Arbeit, (vorausgesetzt  es ist kein Callcenter-Agent, der dir ungefragt etwas verkaufen will) denke immer daran:

Der andere raubt dir nicht deine kostbare Zeit, sondern er schenkt dir etwas von seiner kostbaren Zeit!

Wir sollten dieses Geschenk wertschätzen und es nutzen.

Sei wie das Meer…

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Sei wie das Meer…

Bei Konflikten und Auseinandersetzungen übermannt uns rasch der Zorn. Man fühlt sich ungerecht behandelt, missverstanden oder sogar ertappt, wenn man einen Fehler gemacht hat. Ein Wort gibt das andere und rasch ist aus einer kleinen Meinungsverschiedenheit ein handfester Streit geworden.

Der Zorn ist wie das Feuer, die entfesselte Emotion, die in kürzester Zeit zerstörend wirken kann. Wenn unser Akku leer ist, körperlich oder emotional, sind wir wie ein trockener Wald im Sommer. Ein Funke genügt, um einen Waldbrand auszulösen, eine lodernde Walze blinder Wut, die sich ihre Bahn bricht ohne Rücksicht auf Verluste. Haben wir unser Pulver verschossen, erlischt die Flamme. Die Wut ist im wahren Wortsinne „verraucht“. Das Feuer ist weg, aber was hat es hinterlassen? Eine brandgerodete Narbe. Es kann dauern, bis hier wieder grüne, hoffnungsvolle Pflanzen sprießen.

Gelassenheit im Streit ist wie das Meer. Es kann im Sturm zur Flut aufbrausen, aber es vermag das Feuer in seine Schranken zu weisen. Es zieht sich nach der Flut zurück, ist aber nach 6 Stunden wieder da mit verlässlicher Regelmäßigkeit. Es mag mal wütend tosen, ist aber darauf wieder still und beruhigend mit seinem regelmäßigen Rauschen, das nie verstummt. Vor allem ist auf eines Verlass: Seine Beständigkeit. Das Meer wird immer da sein!

Versuche in Konflikten wie das Meer zu sein und nicht wie das Feuer! Dein Gegenüber wird es dir danken.

Entspannungsübung „Atembeobachtung“

Diese kleine Übung hilft Dir, abzuschalten und mit Deiner Achtsamkeit nach innen zu kommen. Sie ist im Liegen aber auch im Sitzen durchführbar und so praktisch überall, wo Du ungestört sein kannst, für eine kurze regenerative Pause einsetzbar.

Bitte führe diese Übung nicht aus, während Du Auto fährst oder einer anderen Tätigkeit nachgehst, die Deine volle Aufmerksamkeit erfordert.

Lege oder setze Dich bequem hin, schließe die Augen und mache ein paar tiefe Atemzüge. Konzentriere Dich jetzt auf Deinen Atem, lasse den Atem einfach entspannt ein- und ausfließen, so wie Dein Körper es jetzt gerade mag.

Spüre, wie beim Einatmen frische, kühle, sauerstoffreiche Luft in Deinen Körper hineinströmt, und beim Ausatmen warme, sauerstoffarme, verbrauchte Luft aus Dir herausströmen kann.

Wenn Du magst, stelle Dir den Atem farbig vor. Beobachte, wie kühle frische blaue Luft in Dich hineinströmt, und wie warme, verbrauchte, rote Luft aus Dir herausströmt.

Einatmen…blau…ausatmen…rot…

Spüre, wie mit jedem Einatmen auch neue frische Energie in Dich hineinströmt und wie mit dem Ausatmen der verbrauchten Luft auch Anspannung und negatve Energien aus Dir herausströmen können.

Einatmen…blau…ausatmen…rot…

Erlaube Dir, mit jedem Atemzug ein bischen tiefer zu entspannen.

Wenn es für Dich passt, verbinde das Einatmen gedanklich mit dem Wort „los“ und das Ausatmen mit dem Wort „lassen“.

Einatmen…“los-„…ausatmen…“lassen“

„los-…..lassen…..los-…lassen“

Wiederhole dies für 5 bis 10 Atemzyklen und genieße die wohlige Entspannung und Ruhe, die sich dabei einstellt.

Dann komme langsam mit Deiner Aufmerksamkeit wieder zurück in den Raum, mach kleine Bewegungen, die Dir jetzt gut tun.

Strecke Dich, räkele Dich, spüre die neue Energie und genieße Deinen weiteren Tag!

Wenn Dir diese Übung gefällt und Du sie für Dein Wohlbefinden erfolgreich einsetzen kannst, freue ich mich sehr über einen Kommentar.

Und denke daran: „einfach gelassen bleiben!“

 

Entspannungsübung „den Augen Wärme schenken“

Unsere Augen nutzen wir tagsüber praktisch die ganze Zeit. Deshalb bemerken wir auch oft als erstes unsere schweren Augenlider, wenn der „Akku leer“ ist.

Diese kleine Entspannungsübung kannst du praktisch überall und jederzeit durchführen. Wie immer gilt: Bitte nicht beim Autofahren oder bei Tätigkeiten, die deine volle Aufmerksamkeit fordern.

Die Übung eignet sich hervorragend, um müden Augen Entspannung und neue Energie zu schenken.

Reibe deine Hände kräftig aneinander bis die Handflächen richtig schön warm sind. Nun lege die leicht gewölbten Handflächen über deine geschlossenen Augen ohne Druck auszuüben.

Spüre die wohlige, entspannende Wärme, die deinen Augen neue Energie schenkt. Wenn du magst, wiederhole die Übung ein bis zweimal.

Ich hoffe, du kannst diese Übung für dein Wohlbefinden nutzen und freue mich über deinen Kommentar.

 

Verbringe Zeit mit wichtigen Menschen!

Verbringe Zeit mit wichtigen Menschen!

Was ich meine sind nicht Chefs oder wichtige Geschäftskontakte, sondern Menschen, die dir wirklich wichtig sind.

Wahrscheinlich kennst du das auch: Nach einer langen, harten Arbeitswoche mit wenig Schlaf freust du dich darauf, am Wochenende  endlich einmal ausspannen und dich erholen zu können, und dann weckt dich dein Kind gefühlte zwei Stunden zu früh und verlangt nach deiner Aufmerksamkeit. Oder falls du keine Kinder hast, erhältst du vielleicht einen Anruf von einem Freund oder einer Freundin, die unbedingt jetzt etwas wichtiges besprechen möchte, der Nachbar klingelt und fragt nach Zucker oder Salz oder, oder….oder.
So ging es auch mir heute morgen, als das Schreien meines kleinen Sohnes mich unsanft aus dem Schlaf riss. „Oh nein, nicht jetzt schon! Nicht heute am Wochenende…ich bin noch so erschöpft..“ waren meine ersten Gedanken.

In solch einer Situation hast du die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten.

1.: Du ärgerst dich über die Störung oder den verpassten Schlaf und bekomst an deinem freien Tag gleich schlechte Laune, die dich wahrscheinlich den Rest des Tages daran hindert, dich zu entspannen.

2.: Du nutzt die Gelegenheit – du bist ja jetzt ohnehin wach oder gestört worden – und verbringst Zeit mit deinem Kind oder führst ein lange überfälliges Gespräch unter Freunden oder tauscht dich mit dem Nachbarn aus, über den du bisher vielleicht kaum etwas wusstest….

Wenn du Möglichkeit 2 wählst, wird dir Variante 1 recht schnell als völlig absurd erscheinen!

Es gibt ein schönes Zitat in dem es sinngemäß heisst:

Am Ende unseres Lebens kommt es nicht darauf an, wie viele Jahre du gelebt hast, sondern wie viel du  während deiner Jahre gelebt hast!

Wie kostbar ist doch Zeit, die wir mit Menschen teilen, die uns wichtig sind. Nutze sie!

Und bleibe gelassen dabei!

Wie immer freue ich mich über Kommentare oder Meinungen.

Kleine Atemübung für zwischendurch

Kleine Atemübung für zwischendurch zum entspannen oder beruhigen bei Ärger, Angst oder Anspannung.

Diese kleine Übung kannst du immer und überall durchführen. Jedoch gilt wie bei allen hier vorgestellten Techniken: Entspannungs- und Atemübungen bitte nicht beim Autofahren ausführen oder während Tätigkeiten, die deine volle Aufmerksamkeit erfordern.

Jetzt zur Übung:

Atme ein und zähle dabei bis 3 oder 4, je nachdem wie lang Deine Einatemphase ist.

Dann atme langsam und vollständig aus und zähle dabei doppelt so lange also bis 6 oder 8.

Noch einmal: Einatmen..1.2.3.4.., ausatmen 1.2.3.4.5.6.7.8.

Du solltest hierbei langsame und tiefe Atemzüge nehmen. Bereits nach 2-3x ein- und ausatmen wirst du feststellen, dass deine Anspannung oder dein Ärger deutlich kleiner geworden ist.

Ich nutze diese Übung häufig in Situationen wo ich Ärger oder Sorge aufsteigen spüre, oder während Wartezeiten vor wichtigen Terminen.

Wenn dir diese Übung gefällt und du sie für dein Wohlbefinden erfolgreich einsetzen kannst, freue ich mich sehr über einen Kommentar.

In diesem Sinne: „Einfach gelassen bleiben!“

Willkommen!

Hallo und herzlich willkommen auf den Seiten von einfachgelassen.de!

In diesem Blog geht es um das Thema Gelassenheit, wie wir sie erreichen oder bewahren können, und wie wichtig dies für ein erfülltes Leben ist.

Hektik, zuviele Termine, ständige Erreichbarkeit, Leistungsdruck und Informationsflut sind unsere ständigen Begleiter sowohl bei der Arbeit als auch zunehmend im Privatleben. Diese -und weitere- meist in dem unscheinbaren Wörtchen „Stress“ zusammengefassten Faktoren können sich bei Nichtbeachtung und fehlenden Gegenmaßnahmen negativ auf unsere seelische und körperliche Gesundheit auswirken.

Die Folgen sind Unausgeglichenheit, schlechte Laune, Müdigkeit, nachlassende Leistungsfähigkeit und Unzufriedenheit. Schlimmstenfalls kommt es zum sogenannten „Burnout“.

Um ein gesundes Gleichgewicht zu erhalten ist es sehr hilfreich, regelmäßig aktiv etwas dafür zu tun, dass wir in fordernden Situationen gelassen und entspannt bleiben können und uns so einfach besser fühlen und leistungsfähiger sind.

Im Rahmen dieses Projektes möchte ich Entspannungstechniken vorstellen, Denkanstöße zur Diskussion stellen und einen kleinen Ort der Ruhe und Gelassenheit in den unendlichen, schnellebigen Weiten des WorldWideWeb erschaffen. Ich möchte Dich herzlich einladen daran teilzuhaben und -wenn Du magst- auch aktiv mitzuwirken.